Stiftung St. Martin
Das Projekt "Wasser ist Leben" geht auf die Initiative des Engelberger Benediktinerpaters Urs Egli zurück, der sich als Leiter der Missionsstation Otélé im Süden Kameruns mit einer hohen Kindersterblichkeit und einem schlechten Gesundheitszustand der Bevölkerung konfrontiert sah. Ursache der weitverbreiteten Infektionskrankheiten war das verschmutzte Wasser, das die Menschen aus offenen Gewässern schöpften. Pater Urs Eglis Idee war es, durch den Bau einfacher, solider Brunnen sauberes Wasser aus dem Boden zu fördern.
Sah das Projekt ursprünglich den Bau von 44 und dann 400 Brunnen vor, so sind es inzwischen mehr als 1100, die über 300000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgen. Um die Nachhaltigkeit der Trinkwasserversorgung zu gewährleisten, misst die Stiftung St. Martin dem Brunnenunterhalt seit einigen Jahren einen hohen Stellenwert bei. Der Bau neuer Brunnen wird aber weiterhin vorangetrieben.
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